NAS-Kaufratgeber für Einsteiger: So wählen Sie das richtige NAS-Gerät aus

Geschrieben von: UGREENSEO

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Lesezeit 3 min

Bei der Entscheidung, welche NAS-Gerät Bei der Auswahl eines NAS spielen Marke, Anzahl der Festplatteneinschübe bzw. -schächte sowie Ihre persönlichen Bedürfnisse eine Rolle. In diesem Artikel beschreiben wir diese drei Aspekte detailliert, um Ihnen die Wahl des passenden NAS zu erleichtern. Erfahrene Nutzer mit guten Kenntnissen im Umgang mit NAS-Geräten und deren Konfiguration können diesen Artikel überspringen. Sollten Sie noch Fragen zur Auswahl des richtigen NAS haben, lesen Sie bitte weiter.

Marken

Synology und QNAP sind die führenden NAS-Hersteller, jeder mit seinen eigenen Stärken. Viele NAS-Nutzer sind der Ansicht, dass Synology in puncto System und Software besser abschneidet und mehr in das System als in die Hardware investiert hat. QNAP hingegen bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Hardware.

Manche sind jedoch der Ansicht, dass es softwareseitig kaum Unterschiede zwischen Synology und QNAP gibt und die Wahl letztendlich davon abhängt, welches Gerät das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Weitere aufstrebende Marken sind: Ugreen. Die Hardwarekonfiguration und die Benutzererfahrung mit dem Softwaresystem sind in jeder Hinsicht optimal aufeinander abgestimmt. Sowohl die System- als auch die Hardwarekonfiguration erfüllen die Anforderungen professioneller Anwender an ein professionelles Produkt, während das minimalistische Design der Softwareinteraktion benutzerfreundlich ist.

Für Nutzer mit IT-Kenntnissen mag der Selbstbau des NAS-Geräts eine Option sein. Um das volle Potenzial Ihres NAS auszuschöpfen, raten wir jedoch dringend davon ab, es selbst zusammenzubauen, selbst wenn Sie Erfahrung im Computerbau haben. Hardwareprobleme lassen sich zwar relativ einfach beheben, Softwareprobleme hingegen sind deutlich komplexer.

Für den Selbstbau eines NAS ist ein spezielles NAS-Betriebssystem erforderlich. Die Betriebssysteme bekannter Marken sind erprobt und bewährt und daher benutzerfreundlicher. Kostenlose NAS-Software hingegen bietet weniger Support und ist in puncto Benutzerfreundlichkeit den etablierten Marken unterlegen. Ein selbstgebautes NAS ist zwar kostengünstig in Bezug auf die Hardwareleistung, erfordert aber viel Zeit und Aufwand. Es eignet sich daher eher für erfahrene NAS-Experten.

Der Kauf eines vorkonfigurierten NAS ist die klügere Wahl für diejenigen, die ein NAS effizienter nutzen möchten, da diese Geräte erprobt und getestet wurden.

Anzahl der Festplattensteckplätze oder Laufwerksschächte

Die Wahl der Anzahl der Laufwerksschächte ist einfach: Sie müssen lediglich überlegen, wie viele Daten Sie speichern möchten und wie viele Festplatteneinschübe Sie benötigen. Selbst ein NAS mit zwei Festplatteneinschüben kann übergroße Festplatten einsetzen, um den Mangel an Einschüben auszugleichen.

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Allerdings kann ein NAS mit mehr Laufwerksschächten eine sicherere Datenspeicherung bieten durch RAID-Modus. Bei einem NAS-Gerät mit zwei Festplatteneinschüben kann nur der RAID-1-Datenspeichermodus (SHR) gewählt werden, wodurch das Risiko besteht, einen Festplatteneinschub zu beschädigen. Ein NAS mit vier Einschüben hingegen ermöglicht die Nutzung des RAID-6-Datenspeichermodus (SHR-2), wobei das Risiko besteht, dass zwei Einschübe beschädigt werden. NAS-Geräte mit mehr Festplatteneinschüben verfügen über eine höhere CPU-Leistung und eine größere RAM-Kapazität.

Für die meisten Anwender dürfte ein NAS mit zwei Steckplätzen die beste Wahl sein, da diese zwei Steckplätze grundlegenden Schutz bieten und zu relativ günstigen Preisen erhältlich sind. Zwar gibt es auch NAS-Geräte mit nur einem Steckplatz, diese sind jedoch für Einsteiger nicht empfehlenswert. Denn NAS-Geräte mit nur einem Steckplatz können Daten nicht mit RAID schützen und sind leistungsmäßig für mehr als eine einzige Aufgabe unzureichend. Daher eignen sich NAS-Geräte mit nur einem Steckplatz eher für erfahrene NAS-Nutzer, beispielsweise für die externe Datensicherung.

Individuelle Nutzung und Bedürfnisse

Bei der Auswahl des richtigen NAS sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen.

Schritt 1 Ermitteln Sie zunächst Ihren Speicherbedarf, einschließlich der Datenmenge, die Sie speichern müssen, sowie der Anzahl und Kapazität der benötigten Festplatteneinschübe.Dies wird Ihnen bei der Auswahl des richtigen Produkts und der richtigen Konfiguration helfen.

Schritt 2 Zweitens sollten Sie die erforderliche Netzwerkgeschwindigkeit und -kompatibilität prüfen. Die Wahl eines NAS-Produkts mit Gigabit-Ethernet-Unterstützung gewährleistet schnellere Dateiübertragung und -sicherung und unterstützt zudem eine Vielzahl von Netzwerkprotokollen wie NFS, SMB/CIFS, AFP und FTP.

Schritt 3 Nutzer sollten dann die Funktionen auswählen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Wenn Sie Daten sichern und wiederherstellen müssen, wählen Sie ein NAS-Gerät mit entsprechenden Funktionen. Zum Teilen von Dateien und Ordnern eignet sich ein NAS-Gerät mit Dateifreigabefunktionen. Auch das Betriebssystem und die Benutzerfreundlichkeit des NAS-Geräts sind wichtig für eine optimale Datenverwaltung und -nutzung.

Schritt 4 Es empfiehlt sich, Produkte bekannter Marken wie Western Digital, Synology, QNAP und Ugreen zu wählen. Die Produkte dieser Marken zeichnen sich durch zuverlässige Qualität, guten Kundendienst und zahlreiche Kundenbewertungen aus.

Schritt 5 Wählen Sie abschließend das kostengünstigste NAS-Produkt entsprechend Ihrem Budget. Vor dem Kauf können Sie die Bewertungen und Erfahrungen anderer Nutzer lesen, um eine fundiertere Kaufentscheidung zu treffen.

Schlussworte

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des richtigen NAS-Geräts Faktoren wie Speicherbedarf, Netzwerkgeschwindigkeit, Funktionen, Marke und Kundendienst berücksichtigt. Die Auswahl eines NAS-Geräts sollte sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientieren.

Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen bei der Auswahl eines NAS-Geräts geholfen, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Sie sollten verschiedene Faktoren berücksichtigen, darunter die Marke, die Anzahl der Festplatteneinschübe sowie Ihre persönlichen Nutzungsgewohnheiten und Anforderungen.