Auswahl eines NAS-Speichers für die Videobearbeitung: Was Sie wissen sollten
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Da Videoeditoren regelmäßig mit riesigen Mediendateien in 4K-, 6K-, 8K- und sogar noch höheren Auflösungen arbeiten, sind robuste und spezialisierte Speicherlösungen unerlässlich. Direkt angeschlossene externe Speichermedien können bei kollaborativen Arbeitsabläufen und wachsenden Speicheranforderungen schnell an ihre Grenzen stoßen. Hier kommt ein dedizierter Speicher ins Spiel. Netzwerkgebundener Speicher Ein NAS-System bietet große Vorteile bei der Erfüllung der einzigartigen und anspruchsvollen Speicheranforderungen der Videobearbeitung.
Ein gut konzipiertes NAS bietet zentralisierten und konsolidierten Speicher, hervorragende Skalierbarkeit und kontinuierliche Verfügbarkeit im Falle von Festplattenausfällen. ÜBERFALL Datenschutz, vereinfachte Verwaltung und leistungsstarke Hardware, speziell optimiert für Medien-Workflows. Bei der Auswahl eines NAS sollten Sie unter anderem folgende Faktoren berücksichtigen: Verbindungsgeschwindigkeiten, Transkodierungsleistung, Laufwerksschächte, Anschlussmöglichkeiten, Datenschutzfunktionen und benutzerfreundliche Softwarefunktionen, die auf kreative Workloads zugeschnitten sind.
Moderne Videobearbeitungs-Workstations müssen für die reibungslose Bearbeitung großer Mediendateien und Timelines optimiert sein. Hochauflösende Formate wie 4K, 6K und 8K erfordern enorme Bandbreiten und Speicherkapazitäten. Im Folgenden sind einige der wichtigsten Aspekte der Speichernutzung bei der Videobearbeitung aufgeführt:
Unkomprimierte, hochauflösende Videodateien benötigen enorme Mengen an Speicherplatz. Beispielsweise passen auf 1 TB nur etwa 10 Minuten unkomprimiertes 8K-Material.
Die Videobearbeitung erfordert während des gesamten Workflows häufiges Lesen und Schreiben auf den Speicher. Lange Ladezeiten oder Verzögerungen können die Produktivität und den kreativen Fluss erheblich beeinträchtigen. Ein konstant hoher Datendurchsatz sorgt für einen reibungslosen und schnellen Bearbeitungsprozess.

Speicherlösungen müssen die nahtlose gemeinsame Nutzung zentralisierter Mediendateien und die Zusammenarbeit an Bearbeitungsprojekten durch mehrere Benutzer gleichzeitig ohne Verzögerungen oder Engpässe ermöglichen.
Medienbibliotheken wachsen mit der Zeit unweigerlich. Der Speicher muss daher so konzipiert sein, dass er kosteneffizient erweitert und aufgerüstet werden kann, um den steigenden Kapazitätsbedarf in Zukunft zu decken.
Dedizierte NAS-Lösungen bieten klare Vorteile gegenüber direkt über USB, eSATA oder Thunderbolt angeschlossenen externen Festplatten:
Ein NAS bietet zentrale Speicherung aller Medien und Projekte an einem Ort, was die Organisation und Suche erheblich vereinfacht. Es lässt sich nahtlos in Schnittplätze integrieren und sorgt gleichzeitig für eine konsolidierte Datenverwaltung.

Die Speicherkapazität eines NAS lässt sich problemlos erweitern, wenn der Speicherbedarf mit der Zeit wächst. Direkt angeschlossene externe Festplatten erreichen jedoch letztendlich die maximale Anzahl der verfügbaren physischen Laufwerksanschlüsse.
Fällt eine direkt angeschlossene externe Festplatte aus oder wird ihre Schnittstelle beschädigt, sind alle Daten auf dieser Festplatte bis zur Reparatur oder dem Austausch unzugänglich. Ein NAS-System mit RAID-Datensicherung gewährleistet hingegen den unterbrechungsfreien Zugriff auf Ihre Daten im Falle eines Festplattenausfalls.
Mehr lesen: Was ist RAID?
Ein NAS-System kann erweiterte RAID-Datenspeicherkonfigurationen implementieren. RAID dupliziert Daten auf mehreren Festplatten, um Datenverlust bei Ausfall einer Festplatte zu verhindern. Direkt angeschlossene Festplatten bieten keine Redundanz.

Die zentrale Speicherung in einem NAS vereinfacht die gemeinsame Nutzung von Mediendateien durch mehrere Benutzer im Vergleich zum Anschluss mehrerer externer Laufwerke.
Benutzer können von überall mit Internetverbindung aus auf Medien auf einem NAS zugreifen und diese bearbeiten, ohne dass ein lokaler physischer Zugriff auf externe Laufwerke erforderlich ist.

Bei der Evaluierung von NAS-Systemen, die speziell für Medienbearbeitung und kreative Workflows entwickelt wurden, sollten Sie auf Modelle achten, die mit folgenden Merkmalen ausgestattet sind:
Ein moderner Mehrkernprozessor liefert die nötige Rechenleistung für eine reibungslose Videowiedergabe und die Echtzeit-Transkodierung von Medien in bearbeitungsfreundliche Formate.
Mehr Laufwerksschächte ermöglichen den Einbau von Festplatten (HDDs) mit höherer Kapazität, die für eine kosteneffiziente Videospeicherung optimiert sind. Mehrere Laufwerksschächte ermöglichen zudem RAID 5 oder 6 für ein optimales Verhältnis zwischen Speicherkapazität und Schutz vor Festplattenausfällen.
Rüsten Sie von Gigabit-Ethernet auf 10GbE-Konnektivität auf. Dies ermöglicht deutlich schnellere Netzwerkübertragungen großer Mediendateien zum und vom NAS. Einige Modelle bieten zudem die Möglichkeit der Link-Aggregation zweier Ethernet-Ports für einen theoretischen Durchsatz von bis zu 20 Gbit/s.
Thunderbolt-3-Anschlüsse ermöglichen direkte Verbindungen zu Kameras und Peripheriegeräten mit maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 40 Gbit/s. Achten Sie auf Modelle mit zwei oder mehr Thunderbolt-Anschlüssen, um Link-Aggregation zu ermöglichen.
Video- und Audiobearbeiter benötigen minimale Störgeräusche. NAS-Systeme mit überlegenen internen Kühlsystemen ermöglichen einen leisen Betrieb unter Last und leiten gleichzeitig die Wärme von Hochleistungskomponenten effizient ab.
So praktisch und mobil WLAN auch ist, es kann in puncto Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und gleichbleibender Leistung einfach nicht mit kabelgebundenen Ethernet-Verbindungen mithalten:
Die kabelgebundene 10GbE-Verbindung bietet volle Bandbreitenkapazität ohne Störungen für ultraschnelle Medienübertragungen zwischen dem NAS und den Bearbeitungsarbeitsplätzen.
WLAN ist häufig anfällig für Signalunterbrechungen, Störungen und Engpässe, die sich direkt in Latenz, Bildverlusten und Verzögerungen bei der Bearbeitung niederschlagen. Kabelgebundenes Ethernet bietet hingegen eine stabile und unterbrechungsfreie Verbindung.
Durch die Kombination zweier Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Ports lässt sich der theoretische Durchsatz mithilfe von LACP auf bis zu 20 Gbit/s steigern. WLAN bietet keine vergleichbare Möglichkeit zur Bandbreitenbündelung.
Kabelgebundenes Ethernet gewährleistet eine gleichbleibende Signalqualität über größere Entfernungen im Vergleich zu WLAN, das anfällig für Signalbeeinträchtigungen durch Wände und Störungen durch andere Geräte ist.
Kabelgebundenes Ethernet bietet eine stabile, unterbrechungsfreie Verbindung. WLAN-Signale können schwanken, was zu unbeständigen Geschwindigkeiten und Verbindungsabbrüchen führen kann.
Kabelgebundenes Ethernet bietet eine physische Trennung der Übertragungsmedien vom externen Netzwerk. WLAN stellt hingegen ein potenzielles Einfallstor für Datenlecks dar.
Die in einem NAS-Array gewählte RAID-Datenspeicherkonfiguration beeinflusst das Verhältnis von Gesamtspeicherkapazität zu Datensicherheit und Leistung:
Es bietet eine gute Gesamtspeicherkapazitätseffizienz und ermöglicht dem NAS, den Ausfall einer einzelnen Festplatte zu tolerieren. Die Schreibgeschwindigkeiten von RAID 5 sind mit denen einer einzelnen Festplatte vergleichbar. Der Wiederaufbau eines Arrays nach einem Festplattenausfall birgt bis zum vollständigen Abschluss ein gewisses Risiko.
Durch den Einsatz eines Dual-Paritätsmechanismus bietet RAID 6 doppelte Ausfallsicherheit. Allerdings können die Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zu RAID 5 aufgrund des höheren Paritätsaufwands geringer ausfallen. Vermeiden Sie die Verwendung von Festplatten mit geringer Kapazität, da diese den nutzbaren Speicherplatz einschränken.

RAID 10, konfiguriert durch Spiegelung und Striping von Laufwerken, optimiert die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, halbiert aber den nutzbaren NAS-Speicher. Wählen Sie diese RAID-Stufe, wenn maximaler Durchsatz oberste Priorität hat.
Bei der Auswahl des idealen RAID-Levels für Ihr NAS zur Videobearbeitung sollten Sie Ihre Kapazitätsanforderungen, Ihre Anforderungen an die Workflow-Performance und Ihre akzeptable Risikotoleranz sorgfältig abwägen.
Die richtigen, für die Videobearbeitung optimierten Softwarefunktionen können die NAS-Nutzung im praktischen Einsatz erheblich verbessern:
Ein gut konzipiertes Betriebssystem ermöglicht die reibungslose Übertragung riesiger Mediendateien zwischen lokalen Bearbeitungsarbeitsplätzen und dem zentralen NAS-Speicherpool. Achten Sie auf durchschnittliche Übertragungsraten von über 1 Gbit/s.
Optimale NAS-Software kann gespeicherte Mediendateien bei Bedarf in Formate transkodieren, die für die Wiedergabe auf mehreren Geräten mit minimaler Latenz optimiert sind.
Eine sichere und intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht es autorisierten Medieneditoren, von überall mit Internetverbindung auf NAS-zentrale Projekte und Medienordner zuzugreifen und diese zu verwalten.
Die enge Integration mit gängigen Medienbearbeitungsanwendungen wie Final Cut Pro, Premiere Pro und DaVinci Resolve durch Plugins verbessert die NAS-Workflows in der Praxis.
Angesichts des rasanten Wachstums von Mediatheken im Laufe der Zeit sollte man bedenken, wie leicht der NAS-Speicher skalierbar ist:
Dank des flexiblen NAS-Designs lassen sich bei Bedarf nahtlos weitere Festplatten oder ganze Speichergehäuse hinzufügen, um die Speicherkapazität zu erweitern. Dadurch wird vermieden, dass einzelne Festplatten den Arbeitsbereich unübersichtlich machen.
Viele NAS-Geräte verfügen über gesockelten Speicher, der eine Aufrüstung der RAM-Kapazität ermöglicht, um die Leistung bei zukünftig steigenden Arbeitslasten zu verbessern.
Mehrere Thunderbolt-3-Anschlüsse ermöglichen das Zusammenschalten schneller externer Festplatten und Peripheriegeräte zur Erweiterung des NAS-Speichers bei Bedarf. Achten Sie auf 2–4 Thunderbolt-Anschlüsse.
Ein benutzerfreundliches Dashboard bietet Echtzeit-Einblicke in die genutzte und verfügbare Speicherkapazität sowie in Trends. Konfigurierbare Benachrichtigungen warnen Sie, sobald die Speicherauslastung sich nähert.
Bei der Auswahl eines für den Langzeitgebrauch geeigneten NAS für die Bildbearbeitung sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

Mehr physische Einschübe ermöglichen die spätere Installation von Festplatten mit höherer Kapazität, anstatt durch die anfängliche Konfiguration eingeschränkt zu sein. Für zukunftssichere Systeme sollten Sie NAS-Geräte mit mindestens acht Einschüben wählen.
Analysieren Sie das prognostizierte Unternehmenswachstum, die zeitliche Dimensionierung, die Anzahl der Kameraquellen und die Bildgrößen, um den langfristigen Speicherbedarf zu modellieren. Dies hilft, die optimale NAS-Kapazität zu bestimmen.
Mehrere Thunderbolt 3-Anschlüsse ermöglichen den direkten Anschluss von Kameras und Peripheriegeräten zur Aufnahme von Videomaterial und gleichzeitig die Thunderbolt-Link-Aggregation für zusätzliche Bandbreite.
Der Schutz kritischer Medieninhalte und geistigen Eigentums erfordert robuste NAS-Sicherheitsvorkehrungen:
Fortschrittliche Bedrohungserkennungstechnologie und KI erkennen Ransomware-Verhalten und verhindern die Verschlüsselung von Dateien. Videoinhalte und geistiges Eigentum bleiben geschützt.
Geplante Backups auf direkt angeschlossene USB- oder Netzwerkvolumes ermöglichen eine schnelle Datenwiederherstellung im Falle von versehentlichem Löschen, Dateibeschädigung oder Ausfall des primären NAS.
Die AES-256-Bit-Verschlüsselung in Echtzeit sichert Daten auch dann, wenn NAS-Geräte physisch verloren gehen oder gestohlen werden, und schützt so sensible Daten.
Für optimalen Datenschutz sollten Projekte und Medien regelmäßig auf einem externen NAS gesichert werden, um die Verfügbarkeit im Falle eines Ausfalls des primären NAS zu gewährleisten.
Zusammenfassend die wichtigsten Auswahlkriterien für die Investition in ein leistungsfähiges, für die Videobearbeitung optimiertes NAS:
Schnellere Ethernet- oder Thunderbolt 3-Verbindungen in Kombination mit Link-Aggregation bieten maximale Bandbreite und minimale Latenz beim Speicherzugriff für reibungslose Videobearbeitungs-Workflows.
Bei der Konfiguration von RAID muss ein Gleichgewicht zwischen nutzbarer Speicherkapazität, Leistung und Fehlertoleranz auf Basis spezifischer Workflow-Anforderungen gefunden werden.
Robuster, moderner Mehrkernprozessor, reichlich Arbeitsspeicher, PCIe-Erweiterungssteckplätze und leise Kühlung bewältigen selbst anspruchsvollste Medientranskodierungsaufgaben.
Priorisieren Sie Modelle mit intuitiver Administration, Überwachung und Integration von Medienbearbeitungs-Apps, um die Produktivität und Akzeptanz in der Praxis zu maximieren.
Setzen Sie auf innovative Funktionen wie Echtzeit-Ransomware-Schutz, automatische Datensicherungstools, Verschlüsselung und Remote-Replikation für einen zuverlässigen Schutz Ihrer Daten.
Aus all diesen Gründen bieten speziell entwickelte Hochleistungs-NAS-Systeme wie das von Ugreen, das auf die Videobearbeitung zugeschnitten ist, einen außergewöhnlichen ROI durch gesteigerte Effizienz, robusten Schutz und problemlose Skalierbarkeit.
Ugreen bietet eine Reihe innovativer NAS-Speichersysteme, die Funktionen und Hardware der Enterprise-Klasse in einfachen, erschwinglichen Paketen vereinen, die sich perfekt zur Optimierung von Videobearbeitungs-Workflows eignen.


Zu den wichtigsten Merkmalen des auf Videobearbeitung spezialisierten NAS von Ugreen gehören:
Durch die Konsolidierung umfangreicher Videobearbeitungsmedien in einem schnellen und dennoch erschwinglichen NAS steigert Ugreen die Medienproduktivität und hebt kollaborative kreative Arbeitsabläufe auf die nächste Stufe.